Was ist der beste Broker, um 2026 in ETFs zu investieren?

Porträt von Roch de Montesquieu Von Roch de Montesquieu 4 analysierte Broker BaFin · FCA · CySEC geprüfte Regulierer Aktualisiert am 16. Juli 2026

Broker
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#2 0 % Provision
#2
XTB

In DE reguliert

4,8
  • Handelbare Werte

    Aktien, ETFs, Indizes

  • Mindesteinzahlung

    0€

  • Einzahlungsgebühren

    0€

0 % Provision auf Aktien und ETFs

  • In Deutschland durch die BaFin reguliert
  • Preisgekrönte Plattform xStation
  • Unbegrenztes Demokonto
  • Vielfältige pädagogische Werkzeuge
5 Dinge, die Sie über XTB wissen sollten
Ist XTB seriös?

XTB ist ein vollständig regulierter und anerkannter Broker auf dem europäischen Markt. In Deutschland durch die BaFin reguliert. Mit seinem soliden Ruf und seiner Transparenz bei der Verwaltung von Kundengeldern können Sie mit vollem Vertrauen investieren.

Warum XTB wählen?

XTB hebt sich klar durch 0 % Provision auf Aktien und ETFs ab. Die wichtigsten Stärken: In Deutschland durch die BaFin reguliert, Preisgekrönte Plattform xStation und Unbegrenztes Demokonto. Das ist eine ausgezeichnete Wahl für Anleger, die sich für Aktien, ETFs, Indizes interessieren.

Welche Gebühren fallen bei XTB an?

Bei den Kosten bietet XTB eine sehr zugängliche Mindesteinzahlung von 0€ und 0€. Die Gebühren gehören zu den wettbewerbsfähigsten am europäischen Markt, mit erfreulicher Transparenz bei sämtlichen Kosten.

An wen richtet sich XTB?

XTB spricht ein breites Publikum an: sowohl Einsteiger dank der intuitiven Oberfläche als auch erfahrene Anleger, die die Zuverlässigkeit schätzen. Die Positionierung „0 % Provision“ macht den Broker zu einer besonders soliden Wahl.

Ist es einfach, Geld von XTB abzuheben?

Auszahlungen bei XTB sind schnell und ohne Überraschungen. Rechnen Sie mit wenigen Stunden bei E-Wallets und 24 bis 48 Stunden bei Banküberweisungen. Der Ablauf ist vollständig abgesichert und gut dokumentiert.

Meine vollständige Bewertung zu XTB
#3 Währungsexpertin
#3
4,8
  • Handelbare Werte

    Währungen, Indizes, Rohstoffe

  • Mindesteinzahlung

    50$

  • Einzahlungsgebühren

    0€

Sehr wettbewerbsfähige Gebühren

  • Reaktionsschneller Support
  • Copy Trading verfügbar
  • Lernmaterialien für Einsteiger
  • Reguliert durch ASIC und FCA
5 Dinge, die Sie über Vantage wissen sollten
Ist Vantage seriös?

Vantage ist ein vollständig regulierter und anerkannter Broker auf dem europäischen Markt. Reguliert durch ASIC und FCA. Mit seinem soliden Ruf und seiner Transparenz bei der Verwaltung von Kundengeldern können Sie mit vollem Vertrauen investieren.

Warum Vantage wählen?

Vantage hebt sich klar durch Sehr wettbewerbsfähige Gebühren ab. Die wichtigsten Stärken: Reaktionsschneller Support, Copy Trading verfügbar und Lernmaterialien für Einsteiger. Das ist eine ausgezeichnete Wahl für Anleger, die sich für Währungen, Indizes, Rohstoffe interessieren.

Welche Gebühren fallen bei Vantage an?

Bei den Kosten bietet Vantage eine sehr zugängliche Mindesteinzahlung von 50$ und 0€. Die Gebühren gehören zu den wettbewerbsfähigsten am europäischen Markt, mit erfreulicher Transparenz bei sämtlichen Kosten.

An wen richtet sich Vantage?

Vantage spricht ein breites Publikum an: sowohl Einsteiger dank der intuitiven Oberfläche als auch erfahrene Anleger, die die Zuverlässigkeit schätzen. Die Positionierung „Währungsexpertin“ macht den Broker zu einer besonders soliden Wahl.

Ist es einfach, Geld von Vantage abzuheben?

Auszahlungen bei Vantage sind schnell und ohne Überraschungen. Rechnen Sie mit wenigen Stunden bei E-Wallets und 24 bis 48 Stunden bei Banküberweisungen. Der Ablauf ist vollständig abgesichert und gut dokumentiert.

Meine vollständige Bewertung zu Vantage
#4 Krypto, ETF, Aktien & Gold
#4
4,8
  • Handelbare Werte

    Krypto, ETF, Aktien, Metalle

  • Mindesteinzahlung

    10€

  • Einzahlungsgebühren

    0€

Alles auf einer Plattform, BaFin-Lizenz

  • Über 600 Kryptowährungen
  • Reguliert durch FMA und BaFin
  • Krypto-Visa-Karte verfügbar
  • Thematische Krypto-Indizes und Sparpläne
5 Dinge, die Sie über Bitpanda wissen sollten
Ist Bitpanda seriös?

Bitpanda ist ein vollständig regulierter und anerkannter Broker auf dem europäischen Markt. Reguliert durch FMA und BaFin. Mit seinem soliden Ruf und seiner Transparenz bei der Verwaltung von Kundengeldern können Sie mit vollem Vertrauen investieren.

Warum Bitpanda wählen?

Bitpanda hebt sich klar durch Alles auf einer Plattform, BaFin-Lizenz ab. Die wichtigsten Stärken: Über 600 Kryptowährungen, Reguliert durch FMA und BaFin und Krypto-Visa-Karte verfügbar. Das ist eine ausgezeichnete Wahl für Anleger, die sich für Krypto, ETF, Aktien, Metalle interessieren.

Welche Gebühren fallen bei Bitpanda an?

Bei den Kosten bietet Bitpanda eine sehr zugängliche Mindesteinzahlung von 10€ und 0€. Die Gebühren gehören zu den wettbewerbsfähigsten am europäischen Markt, mit erfreulicher Transparenz bei sämtlichen Kosten.

An wen richtet sich Bitpanda?

Bitpanda spricht ein breites Publikum an: sowohl Einsteiger dank der intuitiven Oberfläche als auch erfahrene Anleger, die die Zuverlässigkeit schätzen. Die Positionierung „Krypto, ETF, Aktien & Gold“ macht den Broker zu einer besonders soliden Wahl.

Ist es einfach, Geld von Bitpanda abzuheben?

Auszahlungen bei Bitpanda sind schnell und ohne Überraschungen. Rechnen Sie mit wenigen Stunden bei E-Wallets und 24 bis 48 Stunden bei Banküberweisungen. Der Ablauf ist vollständig abgesichert und gut dokumentiert.

Meine vollständige Bewertung zu Bitpanda

ETFs 2026: einen Broker wählen, wenn alle 0 % Provision versprechen

Die Wahl eines Online-Brokers ist nicht gleichgültig: Er ist der Vermittler, der Ihre Order ausführt, Ihre Gelder verwahrt und bei jedem Vorgang abrechnet. Bevor Sie klicken, behalten Sie 3 unverzichtbare Kriterien im Blick, die den Unterschied zwischen einem guten Broker und einer schlechten Erfahrung ausmachen.

  • 01

    Die Regulierung, immer zuerst

    Ein durch die BaFin (Deutschland), die CySEC (Zypern) oder die FCA (Vereinigtes Königreich) regulierter Broker garantiert die getrennte Verwahrung der Kundengelder, eine Absicherung im Insolvenzfall und einen soliden Rechtsrahmen. Ohne eine erstklassige Regulierung schaue ich mir den Rest gar nicht erst an.

  • 02

    Die echte Kostenstruktur

    Jenseits der beworbenen "0 % Provision" versteckt sich der echte Preis in den Orderprovisionen, den Depotgebühren, dem Währungswechsel und den Inaktivitätsgebühren. Rechnen Sie die jährlichen Kosten für Ihr Profil aus, bevor Sie sich festlegen.

  • 03

    Die Plattform auf Ihrem Niveau

    Ein Einsteiger braucht eine klare Oberfläche, ein kostenloses Demokonto und Lerninhalte. Ein aktiver Anleger will schnelle Ausführung, fortgeschrittene Analysewerkzeuge und professionellen Support. Der gute Broker ist der, der zu Ihrer Nutzung passt.

Sind diese drei Kriterien geprüft, kommt die konkrete Wahl: weiter unten meine ausführliche Meinung zu jedem Broker des Vergleichs, geordnet nach Relevanz für einen Anleger in Deutschland.

So wählen Sie 2026 Ihren ETF-Broker

Bei einem ETF, den man fünfzehn oder zwanzig Jahre hält, entscheiden nicht die vergangenen Renditen über das Endergebnis, sondern die Kosten, die sich Jahr für Jahr still aufsummieren. Zwei Broker, die beide "0 Provision" bewerben, können am Ende sehr weit auseinanderliegen. Das sind die fünf Kriterien, die ich vor der Kontoeröffnung prüfe, um in ETFs zu investieren.

Kriterium Worauf ich achte
Handels- und Wechselkurskosten Die Kaufprovision (idealerweise 0 % auf ETFs, wie bei XTB bis 100 000 €/Monat) und vor allem die Wechselkurskosten, oft rund 0,5 %, sobald ein ETF in Dollar notiert. Bei regelmäßigen monatlichen Käufen wiegt dieser diskrete Posten über die Jahre schwer.
TER des ETF Die laufenden Kosten (TER) des Fonds selbst, vom Emittenten erhoben, nicht vom Broker. Ein ETF auf den MSCI World kostet oft 0,12 % bis 0,20 % pro Jahr. Das ist der Kostenposten, der die Rendite unabhängig vom gewählten Broker fortlaufend schmälert.
Physische oder synthetische Replikation Die physische Replikation hält die Indexwerte wirklich, die synthetische läuft über ein Swap-Geschäft mit einer Gegenpartei. Ich prüfe, dass der Broker die Methode jedes ETF klar dokumentiert und das damit verbundene Gegenparteirisiko.
Sparplanfähigkeit (DCA) Die Möglichkeit, automatische, regelmäßige Einzahlungen einzurichten und ETF-Bruchstücke zu kaufen. Das ist das Werkzeug, das den Zinseszinseffekt am besten nutzt und den durchschnittlichen Einstiegspreis über die Zeit glättet.
Angebot und Auswahl Die Tiefe des Katalogs (große Indizes, Sektoren, Anleihen) bei dem, was Sie interessiert. Ein breiter Katalog nützt nichts, wenn Ihre Zielindizes (MSCI World, S&P 500) fehlen oder wenig liquide sind.

Kein Broker führt bei allen fünf Kriterien zugleich. Die richtige Wahl hängt vor allem von Ihrer Anlagedisziplin und den Indizes ab, die Sie im Blick haben: Das Ranking oben gewichtet diese Kriterien für einen langfristig orientierten Anleger in Deutschland.

01 eToro für ETFs: 900+ ETFs ohne Provision, Bruchstücke ab wenigen Euro

Wer ein ETF-Portfolio für die Dauer aufbaut, dem zählen zwei Dinge wirklich: eine große Fondsauswahl und Gebühren, die die Rendite nicht auffressen. eToro erfüllt beides mit auffälliger Klarheit. Der Broker gibt Zugang zu über 900 ETFs und erhebt vor allem 0 Provision beim ETF-Kauf. Bei einer Anlage, die man zehn oder fünfzehn Jahre hält und regelmäßig bespart, macht sich das Weglassen jeder Kaufgebühr am Ende durch den Zinseszinseffekt bemerkbar.

Was ich für den Einstieg besonders schätze, sind die ETF-Bruchstücke ab wenigen Euro. Man muss nicht den Preis eines ganzen Anteils zusammentragen, um in einen großen Weltindex zu investieren, sondern legt den gewünschten Betrag an, wann immer man möchte. Genau das braucht es, um mit kleinem Budget ein diversifiziertes Portfolio aufzubauen und den Einstiegspreis über die Zeit zu glätten. Mehr als hundert thematische Smart Portfolios erweitern die Möglichkeiten zusätzlich.

Auf der Seriosität passt es ebenso: eToro ist durch CySEC, FCA und ASIC reguliert, seit 2025 an der Nasdaq notiert, mit getrennt verwahrten Kundengeldern und einer Lloyd's-Versicherung bis 1 Mio. $ pro Kunde. Für ein ETF-Portfolio, das man über Jahre halten möchte, ist genau diese Seriosität so wichtig wie das Angebot selbst. ETF-Auswahl, Gebührenfreiheit beim Kauf und zugängliche Bruchstücke machen eToro zu einem Partner, den ich vorbehaltlos empfehle, wobei jede Geldanlage ein Verlustrisiko birgt.

02 XTB für ETFs: 0 % Provision und xStation, in Deutschland durch die BaFin reguliert

Um in ETFs zu investieren, ist XTB eine unumgängliche Referenz, und das Kostenargument ist unschlagbar: 0 % Provision auf ETFs bis zu einem monatlichen Handelsvolumen von 100 000 €. Bei einer langfristigen Anlage, bei der man regelmäßig einen ETF auf den MSCI World oder den S&P 500 kauft, kapitalisiert sich jeder gesparte Euro Gebühr über die Jahre - über zwanzig Jahre macht der Unterschied mehrere tausend Euro aus.

Der Katalog hält, was das Argument verspricht: Man erreicht eine breite Palette an ETFs, von den großen Indexklassikern (MSCI World, S&P 500, Nasdaq) bis zu spezifischeren Themen, über die Plattform xStation, eine der übersichtlichsten am Markt. Die Eröffnung erfolgt vollständig online, und auch Bruchstücke sind möglich, praktisch, um die monatlichen Käufe zu glätten.

Der Rahmen beruhigt: XTB ist in Deutschland durch die BaFin reguliert, börsennotiert, und wendet die Trennung der Kundengelder an. Für ein ETF-Portfolio, das man über Jahre anvertraut, ist genau das die Seriosität, die man erwartet. Zusätzlich bietet XTB automatisierte Investitionspläne, die den regelmäßigen ETF-Kauf programmieren - die effizienteste Methode, um den Zinseszinseffekt langfristig zu nutzen. Ich empfehle XTB vorbehaltlos, um ein ETF-Portfolio zu starten oder wachsen zu lassen, wobei jede Geldanlage ein Verlustrisiko birgt.

03 Vantage für ETFs: große Indizes zum besten Preis

Um ein ETF-Portfolio aufzubauen, ohne die Rendite zu schmälern, sind die Kosten das erste Kriterium, und genau daraus hat Vantage sein Markenzeichen gemacht. Reguliert durch ASIC und FCA, bietet dieser Broker sehr wettbewerbsfähige Gebühren, eine Mindesteinzahlung ab nur 50 $ und keine Auszahlungsgebühren - eine Struktur, die das Kapital über einen langen Anlagehorizont schont, in dem am Ende jeder Zehntelprozentpunkt zählt.

Vantage gibt Zugang zu den großen internationalen Indizes, die das ETF-Universum ausmachen, von den amerikanischen Märkten bis zu den Schwellenländern, um die weltweite Rendite zu verfolgen und die eigene Anlage zu diversifizieren. Das integrierte Copy Trading ist für Einsteiger wertvoll: Man beobachtet, wie erfahrene Profile ihre Allokation über die Zeit aufbauen und halten, ohne ein externes Werkzeug zu installieren.

Der reaktionsschnelle Support hilft bei der Orientierung, und ein Demokonto erlaubt es, die eigene indexbasierte Allokation zu testen, bevor man echtes Kapital einsetzt. Vantage richtet sich an Anleger, die ihre Aussetzung gegenüber den großen Weltindizes zum besten Preis ergänzen möchten. Um sich internationalen Märkten zu öffnen und dabei die Gebühren im Griff zu behalten, empfehle ich diesen Broker gerne, wobei jede Geldanlage ein Risiko birgt.

04 Bitpanda für ETFs: Bruchstücke ab 1 €, automatische Sparpläne

Um sich nach und nach ein ETF-Portfolio aufzubauen, hat Bitpanda einen entscheidenden Vorteil: Man kauft ETFs in Bruchstücken ab 1 €. Konkret muss man nicht den Preis eines ganzen Anteils zusammentragen, um in einen MSCI World zu investieren, sondern legt den gewünschten Betrag an, wann immer man möchte. Für den Einstieg oder um die Käufe über die Zeit zu glätten, ist das genau richtig und die beste Art, regelmäßig zu investieren, ohne sich um den Einstiegszeitpunkt zu sorgen.

Der Anbieter fördert dabei die gute Gewohnheit: Die automatischen Sparpläne erlauben es, eine regelmäßige ETF-Investition zu programmieren, ohne weiter darüber nachzudenken - die effizienteste Methode, um dank Zinseszinseffekt langfristig Kapital aufzubauen. Die Oberfläche ist aufgeräumt und die Bedienung fast unmittelbar, ohne Fachjargon.

In Sachen Seriosität verfügt Bitpanda über eine Lizenz der deutschen BaFin und der österreichischen FMA, ein solider Rahmen, um die Ersparnisse anzuvertrauen. Die ETF-Auswahl geht direkt auf das Wesentliche, mit den großen Indizes, die ein passiver Anleger sucht, was Streuung vermeidet und das Portfolio übersichtlich hält. Um einfach mit einem ETF-Portfolio zu beginnen und regelmäßig kleine wie größere Beträge zu investieren, empfehle ich Bitpanda vorbehaltlos, wobei jede Geldanlage ein Verlustrisiko birgt.

Häufige Fragen zu ETF-Brokern

Was ist 2026 der beste Broker, um in ETFs zu investieren?

In meinem Ranking führen eToro und XTB: eToro dank über 900 ETFs ohne Provision und Bruchstücken ab wenigen Euro, XTB dank 0 % Provision bis 100 000 €/Monat und seiner Regulierung in Deutschland durch die BaFin. Vantage und Bitpanda vervollständigen die Auswahl. Die beste Wahl bleibt die, deren Gebühren, Angebot und Anlageart zu Ihrem Horizont passen.

Gibt es in Deutschland eine steuerliche Hülle für ETFs wie das französische PEA?

Nein, ein direktes Äquivalent gibt es nicht. Kapitalerträge aus ETFs unterliegen in Deutschland grundsätzlich der Abgeltungsteuer, ein Sparer-Pauschbetrag stellt einen Teil der Erträge frei. Für thesaurierende (ausschüttungsgleiche) ETFs kommt zudem die sogenannte Vorabpauschale zur Anwendung, eine jährliche Vorab-Versteuerung. Bestätigen Sie stets Ihre konkrete Situation, etwa mit einem Steuerberater.

Was kostet ein ETF wirklich?

Man muss mehrere Posten zusammenzählen: die vom Broker bei jedem Kauf erhobene Provision, manchmal null bei ETFs, wie bei XTB. Die laufenden Kosten (TER) des Fonds selbst, vom Emittenten erhoben, oft 0,12 % bis 0,20 % pro Jahr bei einem breiten Indexfonds. Und die Wechselkurskosten, rund 0,5 %, wenn der ETF in einer anderen Währung als Euro notiert. Bei einer langfristigen Anlage entscheidet die Summe dieser drei Posten über das Nettoergebnis, nicht allein die Provision.

Physischer oder synthetischer ETF, was ist besser?

Der physische ETF hält die Indexwerte wirklich, was ihn sehr transparent macht. Der synthetische ETF bildet die Indexrendite über ein Swap-Geschäft mit einer Bank nach, was ein leichtes Gegenparteirisiko hinzufügt, aber oft den Zugang zu nicht-europäischen Indizes ermöglicht. Für ein einfaches, transparentes Portfolio bevorzuge ich meist den physischen ETF, wobei sich die dokumentierte Replikationsmethode des Emittenten immer lohnt zu prüfen.

Lohnt sich ein ETF-Sparplan (DCA)?

Ein Sparplan, auch DCA genannt, bedeutet, automatisch einen festen Betrag in regelmäßigen Abständen anzulegen, etwa jeden Monat. Diese Methode glättet den Einstiegspreis über die Zeit und erspart den Stress, den richtigen Einstiegszeitpunkt zu treffen. Bei einem langfristigen ETF ist das die effizienteste Art, den Zinseszinseffekt zu nutzen und diszipliniert zu bleiben. Mehrere Broker (XTB, Bitpanda) automatisieren solche Pläne ohne zusätzliche Gebühr.

Wie werden ETF-Gewinne in Deutschland besteuert?

Kursgewinne und Ausschüttungen aus ETFs unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Ein Sparer-Pauschbetrag stellt einen Teil der Erträge frei. Bei thesaurierenden ETFs greift zusätzlich die Vorabpauschale, eine jährliche pauschale Vorab-Versteuerung, die bei der späteren Veräußerung angerechnet wird. Bestätigen Sie stets Ihre konkrete Situation, da sich die Steuerregeln ändern können.