Was ist der beste Broker, um 2026 in Österreich in ETFs zu investieren?

Porträt von Roch de Montesquieu Von Roch de Montesquieu 4 analysierte Broker BaFin · FCA · CySEC geprüfte Regulierer Aktualisiert am 31. Juli 2026

Broker
Bewertung
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#2 Experte für Forex und CFDs
#2
4,7
  • Handelbare Werte

    Währungen, Indizes, Rohstoffe

  • Mindesteinzahlung

    50$

  • Einzahlungsgebühren

    0€

Sehr wettbewerbsfähige Gebühren

  • Reaktionsschneller Support
  • Copy Trading verfügbar
  • Lernmaterialien für Einsteiger
  • Reguliert durch ASIC und FCA
5 Dinge, die Sie über Vantage wissen sollten
Ist Vantage seriös?

Vantage ist ein vollständig regulierter und anerkannter Broker auf dem europäischen Markt. Reguliert durch ASIC und FCA. Mit seinem soliden Ruf und seiner Transparenz bei der Verwaltung von Kundengeldern können Sie mit vollem Vertrauen investieren.

Warum Vantage wählen?

Vantage hebt sich klar durch Sehr wettbewerbsfähige Gebühren ab. Die wichtigsten Stärken: Reaktionsschneller Support, Copy Trading verfügbar und Lernmaterialien für Einsteiger. Das ist eine ausgezeichnete Wahl für Anleger, die sich für Währungen, Indizes, Rohstoffe interessieren.

Welche Gebühren fallen bei Vantage an?

Bei den Kosten bietet Vantage eine sehr zugängliche Mindesteinzahlung von 50$ und 0€. Die Gebühren gehören zu den wettbewerbsfähigsten am europäischen Markt, mit erfreulicher Transparenz bei sämtlichen Kosten.

An wen richtet sich Vantage?

Vantage spricht ein breites Publikum an: sowohl Einsteiger dank der intuitiven Oberfläche als auch erfahrene Anleger, die die Zuverlässigkeit schätzen. Die Positionierung „Experte für Forex und CFDs“ macht den Broker zu einer besonders soliden Wahl.

Ist es einfach, Geld von Vantage abzuheben?

Auszahlungen bei Vantage sind schnell und ohne Überraschungen. Rechnen Sie mit wenigen Stunden bei E-Wallets und 24 bis 48 Stunden bei Banküberweisungen. Der Ablauf ist vollständig abgesichert und gut dokumentiert.

Meine vollständige Bewertung zuVantage
#3 0 % Provision
#3
XTB

In AT reguliert

4,8
  • Handelbare Werte

    Aktien, ETFs, Indizes

  • Mindesteinzahlung

    0€

  • Einzahlungsgebühren

    0€

0 % Provision auf Aktien und ETFs

  • In Österreich durch die FMA reguliert
  • Preisgekrönte Plattform xStation
  • Unbegrenztes Demokonto
  • Vielfältige pädagogische Werkzeuge
5 Dinge, die Sie über XTB wissen sollten
Ist XTB seriös?

XTB ist ein vollständig regulierter und anerkannter Broker auf dem europäischen Markt. In Österreich durch die FMA reguliert. Mit seinem soliden Ruf und seiner Transparenz bei der Verwaltung von Kundengeldern können Sie mit vollem Vertrauen investieren.

Warum XTB wählen?

XTB hebt sich klar durch 0 % Provision auf Aktien und ETFs ab. Die wichtigsten Stärken: In Österreich durch die FMA reguliert, Preisgekrönte Plattform xStation und Unbegrenztes Demokonto. Das ist eine ausgezeichnete Wahl für Anleger, die sich für Aktien, ETFs, Indizes interessieren.

Welche Gebühren fallen bei XTB an?

Bei den Kosten bietet XTB eine sehr zugängliche Mindesteinzahlung von 0€ und 0€. Die Gebühren gehören zu den wettbewerbsfähigsten am europäischen Markt, mit erfreulicher Transparenz bei sämtlichen Kosten.

An wen richtet sich XTB?

XTB spricht ein breites Publikum an: sowohl Einsteiger dank der intuitiven Oberfläche als auch erfahrene Anleger, die die Zuverlässigkeit schätzen. Die Positionierung „0 % Provision“ macht den Broker zu einer besonders soliden Wahl.

Ist es einfach, Geld von XTB abzuheben?

Auszahlungen bei XTB sind schnell und ohne Überraschungen. Rechnen Sie mit wenigen Stunden bei E-Wallets und 24 bis 48 Stunden bei Banküberweisungen. Der Ablauf ist vollständig abgesichert und gut dokumentiert.

Meine vollständige Bewertung zuXTB
#4 Experte für CFDs und Indizes
#4
IG
4,6
  • Handelbare Werte

    Aktien, CFDs

  • Mindesteinzahlung

    0$

  • Einzahlungsgebühren

    0€

Ideal für Erfahrene

  • Reguliert durch FCA und BaFin
  • 47 Jahre Börsenerfahrung
  • Tiefgehende Marktanalysen
  • Schutz vor negativem Kontostand
5 Dinge, die Sie über IG wissen sollten
Ist IG seriös?

IG ist ein vollständig regulierter und anerkannter Broker auf dem europäischen Markt. Reguliert durch FCA und BaFin. Mit seinem soliden Ruf und seiner Transparenz bei der Verwaltung von Kundengeldern können Sie mit vollem Vertrauen investieren.

Warum IG wählen?

IG hebt sich klar durch Ideal für Erfahrene ab. Die wichtigsten Stärken: Reguliert durch FCA und BaFin, 47 Jahre Börsenerfahrung und Tiefgehende Marktanalysen. Das ist eine ausgezeichnete Wahl für Anleger, die sich für Aktien, CFDs interessieren.

Welche Gebühren fallen bei IG an?

Bei den Kosten bietet IG eine sehr zugängliche Mindesteinzahlung von 0$ und 0€. Die Gebühren gehören zu den wettbewerbsfähigsten am europäischen Markt, mit erfreulicher Transparenz bei sämtlichen Kosten.

An wen richtet sich IG?

IG spricht ein breites Publikum an: sowohl Einsteiger dank der intuitiven Oberfläche als auch erfahrene Anleger, die die Zuverlässigkeit schätzen. Die Positionierung „Experte für CFDs und Indizes“ macht den Broker zu einer besonders soliden Wahl.

Ist es einfach, Geld von IG abzuheben?

Auszahlungen bei IG sind schnell und ohne Überraschungen. Rechnen Sie mit wenigen Stunden bei E-Wallets und 24 bis 48 Stunden bei Banküberweisungen. Der Ablauf ist vollständig abgesichert und gut dokumentiert.

Meine vollständige Bewertung zuIG

ETFs 2026: einen Broker wählen, wenn alle 0 % Provision versprechen

Die Wahl eines Online-Brokers ist nicht gleichgültig: Er ist der Vermittler, der Ihre Order ausführt, Ihre Gelder verwahrt und bei jedem Vorgang abrechnet. Bevor Sie klicken, behalten Sie 3 unverzichtbare Kriterien im Blick, die den Unterschied zwischen einem guten Broker und einer schlechten Erfahrung ausmachen.

  • 01

    Die Regulierung, immer zuerst

    Ein durch die FMA (Österreich), die CySEC (Zypern) oder die FCA (Vereinigtes Königreich) regulierter Broker garantiert die getrennte Verwahrung der Kundengelder, eine Absicherung im Insolvenzfall und einen soliden Rechtsrahmen. Ohne eine erstklassige Regulierung schaue ich mir den Rest gar nicht erst an.

  • 02

    Die echte Kostenstruktur

    Jenseits der beworbenen "0 % Provision" versteckt sich der echte Preis in den Orderprovisionen, den Depotgebühren, dem Währungswechsel und den Inaktivitätsgebühren. Rechnen Sie die jährlichen Kosten für Ihr Profil aus, bevor Sie sich festlegen.

  • 03

    Die Plattform auf Ihrem Niveau

    Ein Einsteiger braucht eine klare Oberfläche, ein kostenloses Demokonto und Lerninhalte. Ein aktiver Anleger will schnelle Ausführung, fortgeschrittene Analysewerkzeuge und professionellen Support. Der gute Broker ist der, der zu Ihrer Nutzung passt.

Sind diese drei Kriterien geprüft, kommt die konkrete Wahl: weiter unten meine ausführliche Meinung zu jedem Broker des Vergleichs, geordnet nach Relevanz für einen Anleger in Deutschland.

So wählen Sie 2026 Ihren ETF-Broker in Österreich

Bei einem ETF, den man fünfzehn oder zwanzig Jahre hält, entscheiden nicht die vergangenen Renditen über das Endergebnis, sondern die Kosten, die sich Jahr für Jahr still aufsummieren. Zwei Broker, die beide "0 Provision" bewerben, können am Ende sehr weit auseinanderliegen. Das sind die fünf Kriterien, die ich vor der Kontoeröffnung prüfe, um in Österreich in ETFs zu investieren.

Kriterium Worauf ich achte
Handels- und Wechselkurskosten Die Kaufprovision (idealerweise 0 % auf ETFs, wie bei XTB bis 100 000 €/Monat) und vor allem die Wechselkurskosten, oft rund 0,5 %, sobald ein ETF in Dollar notiert. Bei regelmäßigen monatlichen Käufen wiegt dieser diskrete Posten über die Jahre schwer.
TER des ETF Die laufenden Kosten (TER) des Fonds selbst, vom Emittenten erhoben, nicht vom Broker. Ein ETF auf den MSCI World kostet oft 0,12 % bis 0,20 % pro Jahr. Das ist der Kostenposten, der die Rendite unabhängig vom gewählten Broker fortlaufend schmälert.
Physische oder synthetische Replikation Die physische Replikation hält die Indexwerte wirklich, die synthetische läuft über ein Swap-Geschäft mit einer Gegenpartei. Ich prüfe, dass der Broker die Methode jedes ETF klar dokumentiert und das damit verbundene Gegenparteirisiko.
Sparplanfähigkeit (DCA) Die Möglichkeit, automatische, regelmäßige Einzahlungen einzurichten und ETF-Bruchstücke zu kaufen. Das ist das Werkzeug, das den Zinseszinseffekt am besten nutzt und den durchschnittlichen Einstiegspreis über die Zeit glättet.
Angebot und Auswahl Die Tiefe des Katalogs (große Indizes, Sektoren, Anleihen) bei dem, was Sie interessiert. Ein breiter Katalog nützt nichts, wenn Ihre Zielindizes (MSCI World, S&P 500) fehlen oder wenig liquide sind.

Kein Broker führt bei allen fünf Kriterien zugleich. Die richtige Wahl hängt vor allem von Ihrer Anlagedisziplin und den Indizes ab, die Sie im Blick haben: Das Ranking oben gewichtet diese Kriterien für einen langfristig orientierten Anleger in Österreich.

01 eToro für ETFs: 900+ ETFs ohne Provision, Bruchstücke ab wenigen Euro

Wer ein ETF-Portfolio für die Dauer aufbaut, dem zählen zwei Dinge wirklich: eine große Fondsauswahl und Gebühren, die die Rendite nicht auffressen. eToro erfüllt beides mit auffälliger Klarheit. Der Broker gibt Zugang zu über 900 ETFs und erhebt vor allem 0 Provision beim ETF-Kauf. Bei einer Anlage, die man zehn oder fünfzehn Jahre hält und regelmäßig bespart, macht sich das Weglassen jeder Kaufgebühr am Ende durch den Zinseszinseffekt bemerkbar.

Was ich für den Einstieg besonders schätze, sind die ETF-Bruchstücke ab wenigen Euro. Man muss nicht den Preis eines ganzen Anteils zusammentragen, um in einen großen Weltindex zu investieren, sondern legt den gewünschten Betrag an, wann immer man möchte. Genau das braucht es, um mit kleinem Budget ein diversifiziertes Portfolio aufzubauen und den Einstiegspreis über die Zeit zu glätten. Mehr als hundert thematische Smart Portfolios erweitern die Möglichkeiten zusätzlich.

Auf der Seriosität passt es ebenso: eToro ist durch CySEC, FCA und ASIC reguliert, seit 2025 an der Nasdaq notiert, mit getrennt verwahrten Kundengeldern und einer Lloyd's-Versicherung bis 1 Mio. $ pro Kunde. Für ein ETF-Portfolio, das man über Jahre halten möchte, ist genau diese Seriosität so wichtig wie das Angebot selbst. ETF-Auswahl, Gebührenfreiheit beim Kauf und zugängliche Bruchstücke machen eToro zu einem Partner, den ich vorbehaltlos empfehle, wobei jede Geldanlage ein Verlustrisiko birgt.

02 XTB für ETFs: 0 % Provision und xStation, in Österreich durch die FMA reguliert

Um in ETFs zu investieren, ist XTB eine unumgängliche Referenz, und das Kostenargument ist unschlagbar: 0 % Provision auf ETFs bis zu einem monatlichen Handelsvolumen von 100 000 €. Bei einer langfristigen Anlage, bei der man regelmäßig einen ETF auf den MSCI World oder den S&P 500 kauft, kapitalisiert sich jeder gesparte Euro Gebühr über die Jahre - über zwanzig Jahre macht der Unterschied mehrere tausend Euro aus.

Der Katalog hält, was das Argument verspricht: Man erreicht eine breite Palette an ETFs, von den großen Indexklassikern (MSCI World, S&P 500, Nasdaq) bis zu spezifischeren Themen, über die Plattform xStation, eine der übersichtlichsten am Markt. Die Eröffnung erfolgt vollständig online, und auch Bruchstücke sind möglich, praktisch, um die monatlichen Käufe zu glätten.

Der Rahmen beruhigt: XTB ist in Österreich durch die FMA reguliert, börsennotiert, und wendet die Trennung der Kundengelder an. Für ein ETF-Portfolio, das man über Jahre anvertraut, ist genau das die Seriosität, die man erwartet. Zusätzlich bietet XTB automatisierte Investitionspläne, die den regelmäßigen ETF-Kauf programmieren - die effizienteste Methode, um den Zinseszinseffekt langfristig zu nutzen. Ich empfehle XTB vorbehaltlos, um ein ETF-Portfolio zu starten oder wachsen zu lassen, wobei jede Geldanlage ein Verlustrisiko birgt.

03 Vantage für ETFs: große Indizes zum besten Preis

Um ein ETF-Portfolio aufzubauen, ohne die Rendite zu schmälern, sind die Kosten das erste Kriterium, und genau daraus hat Vantage sein Markenzeichen gemacht. Reguliert durch ASIC und FCA, bietet dieser Broker sehr wettbewerbsfähige Gebühren, eine Mindesteinzahlung ab nur 50 $ und keine Auszahlungsgebühren - eine Struktur, die das Kapital über einen langen Anlagehorizont schont, in dem am Ende jeder Zehntelprozentpunkt zählt.

Vantage gibt Zugang zu den großen internationalen Indizes, die das ETF-Universum ausmachen, von den amerikanischen Märkten bis zu den Schwellenländern, um die weltweite Rendite zu verfolgen und die eigene Anlage zu diversifizieren. Das integrierte Copy Trading ist für Einsteiger wertvoll: Man beobachtet, wie erfahrene Profile ihre Allokation über die Zeit aufbauen und halten, ohne ein externes Werkzeug zu installieren.

Der reaktionsschnelle Support hilft bei der Orientierung, und ein Demokonto erlaubt es, die eigene indexbasierte Allokation zu testen, bevor man echtes Kapital einsetzt. Vantage richtet sich an Anleger, die ihre Aussetzung gegenüber den großen Weltindizes zum besten Preis ergänzen möchten. Um sich internationalen Märkten zu öffnen und dabei die Gebühren im Griff zu behalten, empfehle ich diesen Broker gerne, wobei jede Geldanlage ein Risiko birgt.

04 IG für ETFs: sehr große Auswahl in echter Verwahrung, ausgereifte Werkzeuge

Bei ETFs spielt IG die Karte der Breite aus. Man erreicht tausende internationale ETFs in echter Verwahrung, weit über die großen Weltindizes hinaus: Schwellenländer, Sektoren, Anleihen, Themen (Wasser, Technologie, saubere Energie). Für einen Anleger, der eine feine, diversifizierte Allokation aufbauen möchte, statt sich auf einen MSCI World zu beschränken, ist die Auswahl bei IG selten der begrenzende Faktor.

Die andere Stärke ist die Qualität der Werkzeuge. Die preisgekrönte eigene Plattform und ergänzend ProRealTime bieten ein Analyseniveau, das wenige Broker für Privatanleger erreichen: Man verfolgt seine Positionen, vergleicht die laufenden Kosten der ETFs und verfeinert seine Allokation mit echten Instrumenten. Wer eine ETF-Allokation nach Regionen und Sektoren steuern möchte, für den macht diese Tiefe den Unterschied.

1974 gegründet und börsennotiert, gehört IG zu den etabliertesten Anbietern und wird durch die FCA und die BaFin reguliert; österreichische Kunden werden über den europäischen Pass bedient. Für ein ETF-Portfolio, das man über Jahre hält, ist das ein Ruhepol. Für eine sehr breite ETF-Auswahl und wirklich ernsthafte Werkzeuge ist IG eine ausgezeichnete Wahl, die ich vorbehaltlos empfehle, wobei jede Geldanlage ein Verlustrisiko birgt.

Häufige Fragen zu ETF-Brokern in Österreich

Was ist 2026 der beste Broker, um in Österreich in ETFs zu investieren?

In meinem Ranking führen eToro und XTB: eToro dank über 900 ETFs ohne Provision und Bruchstücken ab wenigen Euro, XTB dank 0 % Provision bis 100 000 €/Monat und seiner Regulierung in Österreich durch die FMA. Vantage und IG vervollständigen die Auswahl. Die beste Wahl bleibt die, deren Gebühren, Angebot und Anlageart zu Ihrem Horizont passen.

Gibt es in Österreich ein steuerbegünstigtes Depot für ETFs?

Nein, ein direktes Äquivalent gibt es nicht. Kapitalerträge aus ETFs unterliegen in Österreich grundsätzlich der Kapitalertragsteuer (KESt) von 27,5 %. Für thesaurierende Fonds gelten dabei besondere österreichische Regeln zur laufenden Besteuerung der Erträge. Bestätigen Sie stets Ihre konkrete Situation, etwa mit einem Steuerberater, da sich die Regeln ändern können.

Was kostet ein ETF wirklich?

Man muss mehrere Posten zusammenzählen: die vom Broker bei jedem Kauf erhobene Provision, manchmal null bei ETFs, wie bei XTB. Die laufenden Kosten (TER) des Fonds selbst, vom Emittenten erhoben, oft 0,12 % bis 0,20 % pro Jahr bei einem breiten Indexfonds. Und die Wechselkurskosten, rund 0,5 %, wenn der ETF in einer anderen Währung als Euro notiert. Bei einer langfristigen Anlage entscheidet die Summe dieser drei Posten über das Nettoergebnis, nicht allein die Provision.

Physischer oder synthetischer ETF, was ist besser?

Der physische ETF hält die Indexwerte wirklich, was ihn sehr transparent macht. Der synthetische ETF bildet die Indexrendite über ein Swap-Geschäft mit einer Bank nach, was ein leichtes Gegenparteirisiko hinzufügt, aber oft den Zugang zu nicht-europäischen Indizes ermöglicht. Für ein einfaches, transparentes Portfolio bevorzuge ich meist den physischen ETF, wobei sich die dokumentierte Replikationsmethode des Emittenten immer lohnt zu prüfen.

Lohnt sich ein ETF-Sparplan (DCA)?

Ein Sparplan, auch DCA genannt, bedeutet, automatisch einen festen Betrag in regelmäßigen Abständen anzulegen, etwa jeden Monat. Diese Methode glättet den Einstiegspreis über die Zeit und erspart den Stress, den richtigen Einstiegszeitpunkt zu treffen. Bei einem langfristigen ETF ist das die effizienteste Art, den Zinseszinseffekt zu nutzen und diszipliniert zu bleiben. Mehrere Broker (etwa XTB) automatisieren solche Pläne ohne zusätzliche Gebühr.

Wie werden ETF-Gewinne in Österreich besteuert?

Kursgewinne und Ausschüttungen aus ETFs unterliegen in Österreich grundsätzlich der Kapitalertragsteuer (KESt) von 27,5 %. Bei thesaurierenden Fonds werden die Erträge nach besonderen österreichischen Regeln laufend erfasst. Die Besteuerung greift beim Verkauf oder bei der Ausschüttung, nicht solange die Gewinne investiert bleiben. Bestätigen Sie stets Ihre konkrete Situation, etwa mit einem Steuerberater, da sich die Steuerregeln ändern können.